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segenswuensche irischersegenEin irisches Segenslied, das von 1988 von Markus Pytlik aus dem irischen übersetzt und vertont wurde. Wer mehr über die Entstehungsgeschichte dieses Liedes erfahren möchte und außerdem die außergewöhnliche Interpretation unseres großen Orchesters anlässlich des Konzertes 2019 in der LUX-Kirche in Nürnberg hören und sehen möchte, kann dies hier nachfolgend tun. Wir wünschen viel Spaß!

Zur Entstehung des Liedes von Markus Pytlik:
1988 war ich in Irland in Urlaub und habe dort a) eine Postkarte mit dem bekannten "Irischen Reisesegen" und b) ein kleines Büchlein mit "Irischen Trinksprüchen" ["Irish Toasts"] mitgebracht. Zuhause versuchte ich, die Postkarte (jetzt die 1. Strophe und der Refrain des Liedes) zu vertonen und stellte fest, dass der Text für einen Kanon zu umfangreich, für ein Lied zu kurz war. Aus diesem Grund fügte ich, angeregt von den "Irish Toasts" aus dem mitgebrachten kleinen Buch, die Strophen 2 bis 4 dazu: Teilweise sind die Bilder und Gedanken daraus entnommen, teilweise wurden sie von mir ergänzt oder erweitert.
Die Melodie dagegen ist nicht irisch (wer irische Musik kennt, wird das sofort erkennen), sondern ausschließlich von mir selbst "erfunden". Gleichzeitig mit der deutschen Fassung entstand auch eine englische Fassung mit den gleichen Gedanken und Bildern. Das Lied nahm zunächst seinen Lauf übers Singen - später kursierten verschiedene Fotokopien und so setzte sich das Lied in ganz Deutschland durch.

Das Lied "Möge die Straße" gehört zur Serie Neue Geistliche Lieder und ist die Übersetzung eines Irischen Segenswunsches. Die Interpretation des Liedes von "Die Priester" erreichte auf Youtube fast 3. Millionen Zugriffe


1. Möge die Straße uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Refrain: Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

2. Führe die Straße, die du gehst
immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab wenn es kühl wird, warme Gedanken
und den vollen Mond in dunkler Nacht.

3. Hab unterm Kopf ein weiches Kissen,
habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel,
bevor der Teufel merkt du bist schon tot.

4. Bis wir uns mal wiedersehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen,
doch drücke seine Faust dich nicht zu fest.

 

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