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Ganz großes Kino

2017 LUX 1Beim Filmmusik-Konzert in der LUX-Kirche in Nürnberg zeigten Leonhard Meisinger und seine Musikerinnen und Musiker aus dem Großen Orchester der Jugendkapelle einmal mehr ihre Klasse. Dass sich die Qualität des Orchesters auch nach Nürnberg herumgesprochen hatte, zeigte auch die Tatsache, dass Volker Schaffer (Vorstand Förderverein der LUX-Kirche sowie dritter Bürgermeister der Gemeinde Rednitzhembach) und Betreuer Bernd Jörka rund 400 Gäste an diesem Abend begrüßen konnten.

Mit einem Paukenschlag im Dunkeln begann das Konzert – der Auftakt zur Titelmusik der Muppetshow. Eine große Show bot im Anschluss das ganze Konzert; mit ausgefeilten Lichteffekten, Filmeinspielungen auf zwei Leinwänden und 3 Tänzerinnen von „Kunststück – Schule für Tanz“ entführte das Große Orchester für zwei Stunden das Publikum in eine andere Welt.

2017 LUX 2Dass das Genre der Filmmusik sehr vielfältige Stilrichtungen bietet, bewies das Orchester mit wuchtigen „Klassikern“ wie Moments for Morricone (Spiel mir das Lied vom Tod), den Piraten der Karibik und der Musik aus Star Wars ebenso wie mit witzig-unterhaltsamen Titeln  wie Dick und Doof und dem Medley zum Dschungelbuch. Bei Hymn to the Fallen aus dem Kriegsfilm „Saving Private Ryan“ senkte sich Stille über den Saal, es war ein sehr emotionaler Moment für Musiker und Publikum.

2017 LUX 5Leonhard Meisinger führte das Publikum mit seinen Ansagen gekonnt durch das Programm. Daniel Bernet (Schlagzeuger und Flötist im Großen Orchester) zauberte mit seiner Licht-Show ein ganz besonderes Ambiente für dieses Konzert; die von ihm ausgewählten und zusammengestellten Filmausschnitte waren perfekt auf die Musik abgestimmt. Dick und Doof und der Glöckner von Notre Dame wurden von Jana Fürnkaß, Yara Capelnik und Emma Formanek tänzerisch aufs Beste umgesetzt. Die LUX – Junge Kirche Nürnberg bot mit dem modernen Gottesdienstraum und den technischen Möglichkeiten den perfekten Rahmen.

Nach einem Gebet und dem Segen von Pfarrer Wolfgang Lindner aus Rednitzhembach, lud Leonhard Meisinger das Publikum zum Abschluss zum Singen ein. Das Orchester intonierte Lena´s Song („Wie im Himmel“), gesanglich unterstützten Katharina Harfmann, Linda Breit und Lorena Windisch aus dem Orchester das Publikum.

2017 LUX 6Ein großartiges Konzert, bei dem der Funke zwischen den Musikern und dem Publikum sofort übergesprungen ist, eine voll besetzte Lux-Kirche, ein begeistertes Publikum und zufriedene Musiker – danke, lieber Volker Schaffer, für die Einladung, in Deiner Heimatkirche ein Konzert spielen zu dürfen.

 

 

 

Erfolgreicher Abschluss

2017 Juniorprüfung kleinNach zwei Jahren Ausbildung in der Bläserklasse 2015 der Jugendkapelle Rednitzhembach konnten zehn Schüler die Juniorprüfung des Nordbayerischen Musikbundes erfolgreich abschließen.

Bei der Prüfung, die aus einem praktischen und einem theoretischen Teil bestand, erzielten Moritz Wendt (Euphonium), Anna Morgenthaler (Querflöte), Jonathan Neumann (Trompete) und Franz Eckart (Schlagzeug) ausgezeichnete Ergebnisse. Lena Flechtner (Querflöte), Niels Braunes (Posaune), Bianca Götz und Luka Cok (beide Saxophon) schlossen mit sehr gut ab. Salome Krestel (Querflöte) und Yella Schreiner (Klarinette) erreichten das Ergebnis gut.

Betreuer Bernd Jörka freute sich bei der Übergabe der Urkunden und Abzeichen über die gezeigten Leistungen und konnte sich zusammen mit den anwesenden Eltern bei einem gemeinsamen Abschlussspielen der Bläserklasse mit dem Nachwuchsorchester von der bereits vorhandenen „Orchestertauglichkeit“ der Musiker überzeugen.

Rund 650 Besucher kamen am ersten Aprilwochenende zu den Frühjahrskonzerten der Jugendkapelle Rednitzhembach.

Wie bereits in den letzten Jahren eröffnete am Samstag das Jugendorchester und am Sonntag das Nachwuchsorchester das Konzert. Für die jungen Nachwuchstalente ist das Frühjahrskonzert eine willkommene Möglichkeit, die von ihnen erarbeiteten Stücke einem breiten Publikum zu präsentieren. Und so gaben sich die jungen Spielerinnen und Spieler keine Blöße und trugen ihr Programm mit Bravour vor. Für die große Spielfreude wurden sie mit reichlichem Applaus belohnt.

KonzertHPDen zweiten Teil des Konzerts eröffnete das große Orchester mit „Valhalla", das in seiner Klangfülle an Ouvertüren von Wagner erinnert, und voluminöser Bläserklang erfüllte die Halle. Nach dem „Kirschblütenzauber" brillierte Frank Fehrer, ein langjähriger Musiker der Jugendkapelle, beim „Konzert für Soloklarinette und Militärorchester" von Rimsky-Korsakov. In drei Sätzen wurde Fehrer sowohl den schnellen Läufen als auch den melodiösen Abschnitten gerecht und brachte fast schon Kammermusikflair in die Rednitzhalle.

„Ist jemand von der Polizei anwesend" – so begann Dirigent Leonhard Meisinger das Konzert nach der Pause, alle Trompeten seien wie vom Erdboden verschluckt und nun war guter Rat teuer. Ein echter Trompeter lässt sich durch so etwas aber nicht aus der Ruhe bringen, und das Gelächter im Publikum war groß, als zu den ersten Takten von „Also sprach Zarathustra" die Trompeten lediglich auf ihren Mundstücken die entsprechenden Töne erzeugten. Beim Donauwalzer klang das dann zugegebenermaßen eher wie eine gut intonierende Entenschar, aber die Spieler hielten tapfer auch die längsten Töne aus, und am Ende der „Mouthpiece Mania" (des Mundstück-Wahnsinns), „fanden" sich alle Trompeten wieder. So hatten am Ende dieses Aprilscherzes die Musiker die Lacher auf ihrer Seite.

Die Komposition „Arcus", die von der Reise eines kleinen Jungen über den Regenbogen erzählt, spannt einen weiten musikalischen Bogen. Die Musik ist dabei so reich an unterschiedlichen Farben wie der Regenbogen selbst. So vermischt sich zum Beispiel Musik der Romantik mit Einflüssen aus Jazz oder Funk. Die musikalischen Szenarien gehen so fließend ineinander über wie das Farbspektrum des Regenbogens.

Im Dialog zwischen Blasorchester und Solisten (drei Trompeten, drei Posaunen und Tuba) wechselte beim „Concerto.blecho.Grosso." die Musik mehrfach zwischen traditionell anmutenden Bläserweisen und modernen Passagen. In den Soloparts improvisierten Andreas Schreiber, Christina Oumard, Stefan Haubner, Oliver Pichl, Marco Anjelski, Manuel Leisinger und Thomas Bürger gekonnt und virtuos.

„Hymn to the Fallen" – eine Hommage an die Gefallenen aus dem Film „Der Soldat James Ryan" wurde vom großen Orchester der Jugendkapelle mit so viel Gefühl intoniert , dass das Publikum fast atemlos lauschte und man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Mit „Children of Sanchez" legte das Große Orchester dann noch mal richtig los und der pulsierende Grundrythmus im Tiefblech bereitete einen treibenden Teppich für die Melodie. Mit zwei Zugaben, einem Medley von Adele und dem Astronautenmarsch verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Leonhard Meisinger nach diesen großartigen Konzert von den Zuhörern.

 

2017 ba 1Ein lauer Sommerabend, ein Glas Wein, eine kleine Brotzeit, gut gelaunte Gäste, spielfreudige Musiker und handgemachte Blasmusik – das waren die Zutaten für einen wieder einmal gelungenen böhmischen Abend der Jugendkapelle Rednitzhembach im Hof um die Freilichtbühne der Musik-Schule.

Bürgermeister Jürgen Spahl, der erste Vorsitzende des Fördervereins Richard Hermann und Betreuer Bernd Jörka konnten rund 280 Gäste zu einem Abend mit böhmischer Blasmusik begrüßen. Die 20 Musiker mit ihrem Leiter Martin Zucker unterhielten die Gäste mit vielen Klassikern der böhmischen Blasmusik und ernteten dafür begeisterten Beifall. Dabei schunkelte man auch gerne zu Stücken wie dem Böhmerwald-Walzer oder sang bei den rauschenden Birken und vielen anderen egerländer Melodien mit. Die Liebhaber böhmischer Blasmusik kamen an diesem Abend wieder voll auf ihre Kosten und erlebten gute traditionelle Blasmusik frei von Bierzelt- und Ballermannanimation. Nachdem man sich beim Wettergott für die gute Unterstützung, beim Förderverein für die gute Bewirtung und bei den Musikern für die tolle Leistung bedankt hatte, ging man mit dem Stück und dem Wunsch „Bis bald, auf Wiedersehen!“ (spätestens im nächsten Jahr) auseinander.

Weitere Bilder von unserem böhmischen Abend gibt es in unserer Galerie.

 

Let me entertain you

tonlichtlager Unter diesem Motto stand das „Konzert im Tonlichtlager“ der Jugendkapelle Rednitzhembach.
Beim jüngsten Konzert aus der Reihe „Musik an ungewöhnlichen Orten“ strömte das Publikum scharenweise in die Lagerhalle der Firma Omega Sorg. Gut 250 Zuhörer ließen sich auf das Klang- und Farbspektakel ein, dass somit zum bislang meistbesuchten Konzert aus dieser Reihe wurde.

Gleich zu Beginn sprang der Funke aufs Publikum über: Zu den ersten Takten von „Also sprach Zarathustra“ wurde die Beleuchtung auf ein Minimum reduziert, Leo Meisinger dirigierte seine Musiker mit einem leuchtenden Taktstock. Durch die dunkelblaue Beleuchtung zuckten weiße Leuchtkegel im Rhythmus der gewaltigen Paukenschläge und bescherten so manchem Zuhörer Gänsehaut pur. Ein bestens aufgelegter Dirigent und überdurchschnittlich spielfreudige Musikerinnen und Musiker zündeten im Anschluss ein wahres Feuerwerk an Musik, die Lichtshow verlieh der Musik eine zusätzliche Intensität. Choreographiert wurde diese Lichtshow von Daniel Bernet und Chris Gerlich (Gerlich Veranstaltungstechnik), der mit seiner Lichtanlage normalerweise bei großen Konzerten und Festivals gebucht wird. Daniel Bernet ist seit 2004 als Musiker mit den Instrumenten Querflöte und Schlagzeug in der Jugendkapelle aktiv und hat zusammen mit Dirigent Leo Meisinger das Programm zusammengestellt und in etlichen Stunden die Lichtshow dazu entworfen.

Ein Paradebeispiel, wie Musik die wechselnden Stimmungen in der Musik zum Ausdruck bringen und verstärken kann, ist die „New York Ouverture“. Das Stück, das von einem Tag in New York an ganz unterschiedlichen Orten erzählt, erscheint so in ganz unterschiedlichen Licht. Bei der Ankunft im Big Apple schwirren die amerikanischen Farben rot/weiß/blau durch die Halle, beim Spaziergang im Park am frühen Morgen dominieren grüne Farbtöne und das helle Licht des Sonnenaufgangs, in der Kathedrale scheinen helle Strahlen wie Sonnenlicht durch den kühlen blauen Lichtschein während im Jazz Club im pulsierendem „Harlem“ kräftiges Rot und Violett den Ton angeben.

Herrlich in Farb-Szene gesetzt waren der „Persische Markt“ und der „Pink Panther“. Mit „Let me entertain you“ rockten die Musikerinnen und Musiker der Jugendkapelle den Saal. Unaufhörlich wirbeln Lichtkegel in unterschiedlichen Farben durch den Raum und verstärken so den pulsierenden Drive des Robbie-Williams-Megahits.

Ohne Zugabe ließ das Publikum die Musiker natürlich nicht aus der Pflicht. Und so folgten als zwei weitere Höhepunkte „Queen in Concert“ und „Music“, bei denen Daniel Bernet und Chris Gerlich noch mal alle Licht-Register zogen.

Das I-Tüpfelchen der Veranstaltung waren leuchtend bunte, äußerst leckere Cocktails, die vom Team des Fördervereins unter dem Vorsitz von Richard Herrmann angeboten wurden.
Man darf gespannt sein auf das nächste Konzert aus der Reihe „Musik an ungewöhnlichen Orten“!

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