• Herzlich willkommen!
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Wir werden natürlich auch dieses Jahr wieder auf der Kirchweih in der Rednitzhembach präsent sein. Hier sind wir zu hören:

Freitag, 30. Juni 2017

Wir nehmen wieder am Eröffnungsfestzug der Kirchweih teil. Der Marsch beginnt um 19:30 Uhr an der katholischen Kirche und geht dann über den kuhrschen Keller, an der Schule zwischen den Brücken vorbei zum Festplatz.

 

Sonntag, 2. Juli 2017

Am Sonntagnachmittag präsentieren sich unsere Orchester im Festzelt am Festplatz. Unsere Orchester spielen dabei wie folgt:

14:00 Uhr bis 14:30 Uhr: unser Nachwuchsorchester

14:30 Uhr bis 15:00 Uhr: unser Jugendorchester zusammen mit der Spätlese

15:00 Uhr bis 15:30 Uhr: unsere Recycling-Band

15:30 Uhr bis 17:00 Uhr: das große Orchester

Es würde uns freuen, wenn wir am Sonntag möglichst viele Besucher und Zuhörer im Festzelt begrüßen könnten.

Wir wünschen allen Gästen eine schöne Kirchweih und einen guten Verlauf.

Rund 650 Besucher kamen am ersten Aprilwochenende zu den Frühjahrskonzerten der Jugendkapelle Rednitzhembach.

Wie bereits in den letzten Jahren eröffnete am Samstag das Jugendorchester und am Sonntag das Nachwuchsorchester das Konzert. Für die jungen Nachwuchstalente ist das Frühjahrskonzert eine willkommene Möglichkeit, die von ihnen erarbeiteten Stücke einem breiten Publikum zu präsentieren. Und so gaben sich die jungen Spielerinnen und Spieler keine Blöße und trugen ihr Programm mit Bravour vor. Für die große Spielfreude wurden sie mit reichlichem Applaus belohnt.

KonzertHPDen zweiten Teil des Konzerts eröffnete das große Orchester mit „Valhalla", das in seiner Klangfülle an Ouvertüren von Wagner erinnert, und voluminöser Bläserklang erfüllte die Halle. Nach dem „Kirschblütenzauber" brillierte Frank Fehrer, ein langjähriger Musiker der Jugendkapelle, beim „Konzert für Soloklarinette und Militärorchester" von Rimsky-Korsakov. In drei Sätzen wurde Fehrer sowohl den schnellen Läufen als auch den melodiösen Abschnitten gerecht und brachte fast schon Kammermusikflair in die Rednitzhalle.

„Ist jemand von der Polizei anwesend" – so begann Dirigent Leonhard Meisinger das Konzert nach der Pause, alle Trompeten seien wie vom Erdboden verschluckt und nun war guter Rat teuer. Ein echter Trompeter lässt sich durch so etwas aber nicht aus der Ruhe bringen, und das Gelächter im Publikum war groß, als zu den ersten Takten von „Also sprach Zarathustra" die Trompeten lediglich auf ihren Mundstücken die entsprechenden Töne erzeugten. Beim Donauwalzer klang das dann zugegebenermaßen eher wie eine gut intonierende Entenschar, aber die Spieler hielten tapfer auch die längsten Töne aus, und am Ende der „Mouthpiece Mania" (des Mundstück-Wahnsinns), „fanden" sich alle Trompeten wieder. So hatten am Ende dieses Aprilscherzes die Musiker die Lacher auf ihrer Seite.

Die Komposition „Arcus", die von der Reise eines kleinen Jungen über den Regenbogen erzählt, spannt einen weiten musikalischen Bogen. Die Musik ist dabei so reich an unterschiedlichen Farben wie der Regenbogen selbst. So vermischt sich zum Beispiel Musik der Romantik mit Einflüssen aus Jazz oder Funk. Die musikalischen Szenarien gehen so fließend ineinander über wie das Farbspektrum des Regenbogens.

Im Dialog zwischen Blasorchester und Solisten (drei Trompeten, drei Posaunen und Tuba) wechselte beim „Concerto.blecho.Grosso." die Musik mehrfach zwischen traditionell anmutenden Bläserweisen und modernen Passagen. In den Soloparts improvisierten Andreas Schreiber, Christina Oumard, Stefan Haubner, Oliver Pichl, Marco Anjelski, Manuel Leisinger und Thomas Bürger gekonnt und virtuos.

„Hymn to the Fallen" – eine Hommage an die Gefallenen aus dem Film „Der Soldat James Ryan" wurde vom großen Orchester der Jugendkapelle mit so viel Gefühl intoniert , dass das Publikum fast atemlos lauschte und man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Mit „Children of Sanchez" legte das Große Orchester dann noch mal richtig los und der pulsierende Grundrythmus im Tiefblech bereitete einen treibenden Teppich für die Melodie. Mit zwei Zugaben, einem Medley von Adele und dem Astronautenmarsch verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Leonhard Meisinger nach diesen großartigen Konzert von den Zuhörern.

Let me entertain you

tonlichtlager Unter diesem Motto stand das „Konzert im Tonlichtlager“ der Jugendkapelle Rednitzhembach.
Beim jüngsten Konzert aus der Reihe „Musik an ungewöhnlichen Orten“ strömte das Publikum scharenweise in die Lagerhalle der Firma Omega Sorg. Gut 250 Zuhörer ließen sich auf das Klang- und Farbspektakel ein, dass somit zum bislang meistbesuchten Konzert aus dieser Reihe wurde.

Gleich zu Beginn sprang der Funke aufs Publikum über: Zu den ersten Takten von „Also sprach Zarathustra“ wurde die Beleuchtung auf ein Minimum reduziert, Leo Meisinger dirigierte seine Musiker mit einem leuchtenden Taktstock. Durch die dunkelblaue Beleuchtung zuckten weiße Leuchtkegel im Rhythmus der gewaltigen Paukenschläge und bescherten so manchem Zuhörer Gänsehaut pur. Ein bestens aufgelegter Dirigent und überdurchschnittlich spielfreudige Musikerinnen und Musiker zündeten im Anschluss ein wahres Feuerwerk an Musik, die Lichtshow verlieh der Musik eine zusätzliche Intensität. Choreographiert wurde diese Lichtshow von Daniel Bernet und Chris Gerlich (Gerlich Veranstaltungstechnik), der mit seiner Lichtanlage normalerweise bei großen Konzerten und Festivals gebucht wird. Daniel Bernet ist seit 2004 als Musiker mit den Instrumenten Querflöte und Schlagzeug in der Jugendkapelle aktiv und hat zusammen mit Dirigent Leo Meisinger das Programm zusammengestellt und in etlichen Stunden die Lichtshow dazu entworfen.

Ein Paradebeispiel, wie Musik die wechselnden Stimmungen in der Musik zum Ausdruck bringen und verstärken kann, ist die „New York Ouverture“. Das Stück, das von einem Tag in New York an ganz unterschiedlichen Orten erzählt, erscheint so in ganz unterschiedlichen Licht. Bei der Ankunft im Big Apple schwirren die amerikanischen Farben rot/weiß/blau durch die Halle, beim Spaziergang im Park am frühen Morgen dominieren grüne Farbtöne und das helle Licht des Sonnenaufgangs, in der Kathedrale scheinen helle Strahlen wie Sonnenlicht durch den kühlen blauen Lichtschein während im Jazz Club im pulsierendem „Harlem“ kräftiges Rot und Violett den Ton angeben.

Herrlich in Farb-Szene gesetzt waren der „Persische Markt“ und der „Pink Panther“. Mit „Let me entertain you“ rockten die Musikerinnen und Musiker der Jugendkapelle den Saal. Unaufhörlich wirbeln Lichtkegel in unterschiedlichen Farben durch den Raum und verstärken so den pulsierenden Drive des Robbie-Williams-Megahits.

Ohne Zugabe ließ das Publikum die Musiker natürlich nicht aus der Pflicht. Und so folgten als zwei weitere Höhepunkte „Queen in Concert“ und „Music“, bei denen Daniel Bernet und Chris Gerlich noch mal alle Licht-Register zogen.

Das I-Tüpfelchen der Veranstaltung waren leuchtend bunte, äußerst leckere Cocktails, die vom Team des Fördervereins unter dem Vorsitz von Richard Herrmann angeboten wurden.
Man darf gespannt sein auf das nächste Konzert aus der Reihe „Musik an ungewöhnlichen Orten“!

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